, Herbst Natalie

Erfolgreiche Vorstellung bei den European Games von Serena

Aus ihren ersten European Games konnte Serena Au Yeong (BCM Feldkirch) eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Zwar reichte es im Damendoppel-Bewerb, den sie gemeinsam mit ihrer langjährigen Partnerin Katharina Hochmeir bestritt, nicht zum Spielgewinn, aber die beiden konnten eindrucksvolle Spiele absolvieren und insgesamt vor internationalem Publikum unter Europas Top-Sportler:innen ihr bestes Badminton spielen.

Am Montag, den 26. Juni hatten sich die beiden noch knapp den Niederländerinnen Jille/Seinen geschlagen geben müssen. An die gute Spielform konnten sie dann aber am Dienstag anschließen und sie legten einen fulminanten Start an den Tag. Gegen die Spanierinnen Corrales/Azurmendi konnten sie recht klar mit 21:15 den ersten Satz gewinnen. Die Partie war geprägt von langen und intensiven Ballwechseln, im zweiten Satz verloren die beiden aber etwas den Anschluss and konnten das Momentum des ersten Satzes nicht mehr nutzen. Auch im dritten Satz gaben sie noch einmal alles, aber die Glanzleistung des ersten Satzes wollte sich nicht wiederholen lassen und die Spanierinnen setzten sich klar durch.

Im dritten Gruppenspiel am Mittwoch gegen zwei Aserbaidschanerinnen gewannen Serena und Katharina wieder den ersten Satz mit 21:16. Den spannenden und ausgeglichenen zweiten Satz mussten sie dann leider haarscharf mit 19:21 abgeben und verpassten so einen schnellen Spielgewinn. Die Chancen auf einen solchen standen aber auch im dritten Satz gut, wo sich die beiden bis zum Spielstand 17:17 knapp an den Aserbaidschanerinnen halten konnten. Danach hatten die Gegnerinnen wohl die besseren Nerven und holten sich den Sieg.

Insgesamt war es sicher eine außerordentliche Erfahrung für die beiden, sich für dieses Turnier zu qualifizieren und dort dann auch anzutreten. Wir gratulieren Serena zu ihren tollen Ergebnissen! Auch wenn es zwar nicht zu Spielgewinnen gereicht hat, zeugen die knappen Punktestände von den guten Leistungen der Damendoppelpaarung bei diesem Turnier und man bleibt gespannt, was die Zukunft für die beiden noch birgt.

Foto: ÖOC/GEPA