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Janine Lais qualifiziert sich für Jugendolympiade in China!

Schmid Norbert 12.05.2014

Ein wahres Monsterprogramm absolvierte Janine Lais in der Zeit von September 2013 bis April 2014. Der Einsatz hat sich aber gelohnt, denn am Ende erkämpfte sie sich einen der 27 heiß begehrten Qualifikationsplätze für die Jugendolympiade in Nanjing, China.

 

Qualifikationsmodus:
Die Jugendolympiade ist ein U19 Bewerb der alle vier Jahre stattfindet. Heuer wird sie im August in Nanjing, China ausgetragen. 32 Spielerinnen dürfen teilnehmen, davon sind 5 bereits fix qualifiziert (Ausrichterland China, Welt- und Vizeweltmeister, etc.), somit verbleiben weltweit noch 27 Qualifikationsplätze. Auf Basis der BWF-Juniorenweltrangliste erfolgt dann die Auswahl, wobei jedes Land nur eine Spielerin entsenden darf (ausgenommen ein Land hat 2 Spielerinnen unter den Top 4 der BWF-Weltrangliste, das war heuer bei China der Fall).

Der Weg zur Qualifikation:
Als Janine Lais's Nationalteamtrainer im September 2013 als Ziel die Olympiaqualifikation definierte begann ein sehr stressiger und sehr viel Kraft raubender Terminplan. In den folgenden acht Monaten spielte Janine neben Österreichischen Bewerben (Staatsmeisterschaften Allgemein und U19, Österreichische Ranglistenturnier, Einsatz in 1. Bundesliga) vierzehn Internationale Turniere (Europameisterschaft in der Türkei, Erwachsenenturnier in Deutschland), davon elf Junior Internationals in Litauen, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Polen, Ungarn, Spanien, Deutschland, Italien und Israel. Dazu kamen noch Trainingsaufenthalte in Wien und last but not least, musste die Schule ebenfalls noch bewältigt werden. Janine Lais startete ihr Projekt auf Rang 245 der BWF-Weltrangliste liegend und erreichte ihre beste Platzierung im Januar 2014 mit Rang 37.

Fazit:
Nach einer langwierigen Verletzung, zugezogen bei der Europameisterschaft im März 2013, musste Janine Lais monatelang mit dem Training aussetzen und konnte am Ende nur mühsam wieder in ihre alte Form zurückzufinden. Etwas abhanden gekommen ist dabei auch ihre Unbekümmertheit und dadurch war das Selbstvertrauen auch nicht mehr so wie es vor der Verletzung war.
Janine war bei ihren Qualifikationsspielen erst 16 Jahre alt und ist somit in dieser Altersklasse noch zwei weitere Jahre startberechtigt. Sie ließ sich aber von ihren meist älteren Gegnerinnen wenig beeindrucken. Unter diesem Gesichtspunkt darf man durchaus von einem großartigen Erfolg der Athletin sprechen.

Steckbrief
Geboren 1. April 1997 in Lustenau
Größe 170 cm
Gewicht 55 kg

Wie kam sie zu Badminton Nachbarin nahm sie im Alter von 9 Jahren mit in den
Hohenemser Badmintonverein

Verein BSV Hohenems
Trainingseinheiten pro Woche 9 Einheiten mit insgesamt 20 Stunden

Was fasziniert beim Badminton Es ist ein extrem schneller Sport der alles beinhaltet wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Gleich-gewichtssinn, also kurzum eine Athletik und Schnellig-keit abverlangt.

Ausrüster Seit drei Jahren YONEX Vertragsspielerin

Vorbild Mia Blichfeldt, sie ist 6 Monate jünger als ich und wurde bereits mit 16 Jahren Dänische Meisterin bei den Erwachsenen. Auf dem Weg dorthin besiegte sie die Nr. 39 und die Nr. 52 der Damenweltrangliste. Dänemark ist die Badmintonhochburg in Europa.

Schule Sportgymnasium Dornbirn,
Stufe 3, Leistungsspitzensport
Größte Erfolge Qualifikation für Jugendolympiade 2014;

Rang 37 der BWF-Junior Weltrangliste (U19);
2014 amtierende Staatsmeisterin in den Bewerben
U19 Einzel, U19 Doppel, U19 Mixed;
Insgesamt 9 Staatsmeistertitel.

Ziele Österreichs Nr. 1. bei Erwachsenen zu werden,
Erwachsenenolympiade 2020
Hobby Shoppen, Freunde treffen, alles was mit Sport zu tun hat.
Berufswunsch Etwas wo mir die Freiheit lässt, weiterhin sportlich aktiv zu bleiben und doch in Verbindung mit anderen Bereichen steht, z.B. Sportmarketing oder ähnliches.
Lebensmotto If you can dream it, you can do it!